Zwischen leeren Blättern treibt der Gehängte sein Unwesen in Mondrichtung. Der viel zu leichte Wind erlischt hinter ihm im Abendlicht und das Kratzen seines Strickes übertönt die krächzenden Krähen. Er wischt einen Stern ins Firmament und streicht mit Tannennadeln Fußabdrücke in ein Wort. Seine Hände schlucken die Lichtinseln, die so selten noch aus der Nacht rieseln. Korn für Korn legt er Silben aneinander. Beim Vorbeigehen wirbelt sein langsames Tänzeln keinen Staub. Er liest das Vermissen aus meinen Augen und begräbt es nah an deinen Füßen. Im Morgen lässt er dich darüber träumen, bevor er in knisterndem Papier Ruhe schreibt.